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Häufiges Duschen und Baden birgt also die Gefahr, dass die Haut austrocknet und ihre Elastizität verliert. Die ideale Hautreinigung sollte dem individuellen Hauttyp, dem Lebensalter, dem Hautzustand und dem Verschmutzungsgrad der Haut angepasst sein.
Bei eher trockener Haut empfiehlt es sich, nur einmal am Tag kurz zu duschen und mit dem Baden zurückhaltend zu sein. Seife oder andere alkalische Reinigungsmittel sollten durch milde, rückfettende Waschlotionen und -cremes sogenannte Syndets ersetzt werden, die dem pH-Wert der Haut angepasst sind und ihren Säureschutzmantel weniger angreifen.
Freie Radikale - auch Oxidanzien genannt - sind Teile von Molekülen (z.B. von Sauerstoff), die im Organismus vorkommen und durch Einwirkungen von aussen beispielsweise durch Nikotin, Luftschadstoffen oder Schwermetallen sehr reaktionsfreudig geworden sind. Das bedeutet, sie sind ständig auf der Suche nach anderen chemischen Stoffen, mit denen sie eine Verbindung eingehen können. Dabei attackieren sie Kollagen, Zellmembran und die Lipidschicht der Haut.
Normalerweise schützt der Körper die Zellen gegen diese Aggressoren durch hochaktive Molekülverbindungen - sogenannte Radikalfänger oder Antioxidanzien. Sind diese Stoffe nicht in ausreichender Zahl vorhanden oder nehmen die freien Radikale zu, werden Zellen zerstört und diejenigen, die überleben, können sich nicht schnell genug regenerieren und altern vorzeitig. Diese Prozesse werden auf der Haut besonders deutlich: Durch beschleunigte Hautalterung, frühzeitige Faltenbildung sowie müde und schlaffe Haut.
Mit Versprechungen wie «zellaktiv», «feuchtigkeitsspendend», «nährend», «porenverfeinernd», «vitalisierend» macht die Kosmetikindustrie Jahr für Jahr Milliardenumsätze. Das Wundermittel, das ewig junges Aussehen ermöglicht, gibt es aber nicht. Allerdings, mit einer gesunden Lebensweise, ausgewogener Ernährung sowie einer gezielten, konsequenten Pflege lassen sich Alterserscheinungen hinauszögern. Eine Tagescreme dient dazu, die Haut vor Austrocknung und Schadstoffen zu schützen. Dafür muss die Creme sie mit Feuchtigkeit und Fett versorgen und die Haut dabei unterstützen, diese Substanzen zu speichern. Da UV-Strahlung zu den aggressivsten Feinden der Haut gehört, sollte die Tagescreme auch einen UV-Filter mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens vier enthalten. Die Nachtcreme hat die Aufgabe, die Haut bei der Erholung und Regeneration zu unterstützen und sollte deshalb besonders viele Nährstoffe und Feuchtigkeit enthalten.
Viele Substanzen in Hautpflegepräparaten kennt man vom Namen her, was sich hinter der Bezeichnung verbirgt, ist jedoch oft unbekannt. Hier eine Liste häufiger Wirkstoffe:
Quelle.www.gesundheit.de