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Feuchtigkeitscreme:
Feuchtigkeitscreme kann keine tiefen Falten, wie z. B. Mimik- oder Stirnfalten verbessern. Feine Fältchen bekämpft sie fast eben so gut wie spezielle Faltencremes, und sie ist in der Regel meist billiger! Wer nur leichten Fältchen hat, kann also getrost zu günstigen Feuchtigkeitscremes greifen und auf die teureren Antifaltenprodukte verzichten.
Achten Sie beim Kauf von Feuchtigkeitscreme, auf einen dieser Inhaltsstoffe: Tocopheryl Acetate, Milchsäure, Harnstoff (Urea) und Panthenol. Denn diese Inhaltsstoffe wirken wie Getränke für die Haut
Anti-Faltencremes:
Wer mit tieferen Fältchen zu kämpfen hat, sollte zu speziellen Faltencremes benutzen. Denn die sind in der reichhaltiger und etwas fettiger als Feuchtigkeitscremes. Achten Sie darauf das diese Creme Collagen, Ceramide oder Liposome enthält.
Augencreme:
Spezielle Augencremes sind durchaus sinnvoll.Die Haut um die Augen ist besonders dünn und empfindlich. Sie kann nur wenig Feuchtigkeit speichern und trocknet deshalb schneller aus. Spezielle Augencremes enthalten oft noch etwas mehr Fett und Feuchtigkeit und können damit Fältchen vermindern.
Wer unter fettiger Haut leidet, sollte bei der Gesichtspflege anstatt zu reinen Feuchtigkeitsmasken besser zu Produkten greifen, die zusätzlich hautreinigend sind. Heilerde z. B. erfüllt beides. Deshalb am besten aus ca. 3 bis 4 TL Heilerde mit etwas Wasser einen Brei anrühren und so selbst eine Gesichtsmaske herstellen. Diese großzügig auf das Gesicht verteilen und ca. 15 Minuten einwirken lassen, danach mit klarem Wasser gut abwaschen. Außerdem empfehlenswert für fettige Haut: Gelmasken. Diese werden nach dem Antrocknen einfach abgezogen und beugen ebenfalls Hautunreinheiten vor, da sie überschüssige Hautschüppchen entfernen.
Reife Haut ab 50 Jahre und sehr trockene Haut braucht besonders viel Feuchtigkeit, um Fältchen zu mildern. Es empfiehlt sich deshalb reichhaltige Crememasken oder Produkte mit dem Wirkstoff Harnstoff (Urea). Dieser Wirkstoff dringt in die Haut ein und sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit besonders lange in den oberen Hautschichten gehalten wird.
Mitesser:
Als Mitesser bezeichnet man die kleinen schwarzen Punkte, die in verstopften Talgdrüsen entstehen. Die Talgdrüse verhornt an der Oberfläche. Dadurch kann der Talg nicht mehr abfließen und ein Mitesser entsteht.
Vorbeugend gegen die hässlichen schwarzen verstopften Poren hilft vor allem ein Peeling. Denn dadurch werden die Verhornungen auf der Haut gelöst und der Talg kann wieder normal abfließen.
Sind die Mitesser einmal da, hilft nur noch Ausdrücken. Dazu die Gesichtshaut vorher mit einer warmen Kompressen, z. B. einem feuchtwarmen Handtuch, oder über dampfendem warmen Wasser aufweichen, damit sich die Poren öffnen. Nie mit bloßen Fingern ausdrücken. Umwickeln Sie die Fingerspitzen mit etwas Toilettenpapier oder mit einem Kosmetiktuch. Mit den Nägeln können Sie nämlich die Haut verletzen und es kann zu Abschürfungen und Narben kommen.
Bei hartnäckigen und starken Mitessern, die Sie selbst nicht entfernen können, sollten Sie sich bei der Kosmetikerin oder beim Hautarzt kosmetisch behandeln lassen.
Pickel:
Pickel entstehen dann, wenn sich Mitesser, also verstopfte Poren der Talgdrüsen, entzünden. Hier unterscheidet man zwischen Pickelchen oder richtiger Akne. Von Akne spricht man dann, wenn die Pickel in Massen auftreten oder sich zu richtig entzündeten Knötchen entwickeln. Akne muss vom Hautarzt eventuell sogar mit Medikamenten behandelt werden.
Gegen Pickelchen können Sie dagegen selber etwas tun. Benutzen Sie zum Reinigen ein Waschgel, das antiseptisch wirkt. So wird Entzündungen vorgebeugt. Entzündungshemmend wirkt außerdem ein altes Hausmittel: Besorgen Sie sich in der Apotheke etwas Kamille, Salbei und Rosmarin. Nehmen Sie von jedem einen Teelöffel und mischen Sie daraus in einer kleinen Schüssel eine Kräutermischung. Übergießen Sie das Ganze mit ca. einem ½ Liter kochendem Wasser, lassen Sie es 10 Minuten ziehen und tauchen Sie dann ein dünnes Baumwolltuch hinein. Danach das Tuch etwas abkühlen lassen und für ca. 5 bis 10 Minuten auf das Gesicht legen.
Altersflecken:
Altersflecken sind dunkle braune Flecken auf der Haut, die vor allem auf Händen und im Gesicht entstehen. Mit Kosmetik kann man die kleinen Verfärbungen nicht entfernen – aber ihnen kann man vorbeugen. Wer vor allem im Sommer Sonnencreme oder -milch mit hohem Lichtschutzfaktor (ab LSF 6 bis 20) benutzt, hat weniger unter Altersflecken zu leiden, denn sie entstehen durch Sonnenstrahlung. Sie können aber auch eine gut getönte Tagescreme auftragen, das hat den gleichen schützenden Effekt.
Sind Sie allerdings einmal da, hilft nur noch eine Laserbehandlung. Und die ist teuer. Zwischen 500 und 3.000 Euro muss man für das Gesicht je nach Größe der behandelten Fläche bezahlen.
geplatzte Äderchen:
Auch bei geplatzten Äderchen, wie sie häufig auf den Wangen entstehen, kann man mit Kosmetik nichts ausrichten. Man kann nur vorbeugen: z. B. mit kühlenden Gels oder Cremes, die Scharbockskraut enthalten. Sowohl Kälte, als auch Scharbockskrautkraut haben eine gefäßverengende Wirkung, stärken also die feinen Äderchen im Gesicht und beugen so einem Platzen vor. Am besten morgens und abends anwenden, bevor Sie Ihre Pflege auftragen. Enthalten z. B. in Emosie Oleifera Creme (Parfümerie, ca. 9 €) und im Gel Couperose von Aesthetico (Kosmetikinstitut) oder Dermasense (Hautarzt). Der Preis: ca. 15 €.
Eine Laserbehandlung kann auch helfen. Da geplatzte Äderchen in der Regel nicht so großflächig auftreten wie Altersflecken, ist die Behandlung meistens etwas günstiger. Mit ca. 500 Euro müssen Sie aber trotzdem rechnen.
Augenringe:
Augenringe sind in der Regel erblich bedingt – man kann also nichts dagegen unternehmen. Abhilfe schafft hier lediglich etwas Make-up oder ein Abdeckstift.
geschwollene Augen:
Gegen geschwollene Augen helfen vor allem kühlende Augengels. Die Kälte lässt die Augen nämlich abschwellen und das Gel regt das Abfließen der Lymphflüssigkeit an, die Schwellung geht zurück. Augengels gibt es z. B. von Venus (ca. 10 €) und von Neutrogena (ca. 11 €) zu kaufen.
eingewachsene Barthaare:
Welcher Mann kennt das nicht: Kleine borstige Barthaare, die anstatt aus der Haut heraus in die Haut hinein wachsen. Zunächst bilden sich kleine rote Stellen, die sich nach und nach entzünden und zu Pickeln werden. Eingewachsene Haare entstehen dadurch, dass das Haar nicht gerade, sondern leicht schräg wächst. Dadurch kann es die Hautoberfläche nicht durchbrechen, wird noch in der Haut leicht gebogen und wächst dann wieder in die Haut hinein. Oft treten diese eingewachsenen Barthaare immer an gleichen Regionen im Gesicht auf.
Vorbeugen oder beeinflussen lassen sich diese schräg wachsenden Haare allerdings nicht, denn die Ursache ist genetisch bedingt. Egal, ob sich Männer nass oder trocken rasieren, After Shave Wasser oder Creme benutzen, nach innen gewachsene Haare können damit nicht verhindert werden. Eingewachsene Haare lassen sich nur dauerhaft mit Laser entfernen. So werden die Haarwurzeln zerstört und ein Nachwachsen der Haare verhindert. Für eine Laserbehandlung im Gesicht muss man hier mit ca. 500 Euro rechnen.